Auch heute verspricht wieder ein schöner sonniger und warmer Tag zu werden. Aber erst einmal schläft die ganze Besatzung sehr lange- selbst der Frühaufsteher Wim.
Hjördis hatte gestern Abend beim Kaufmann noch Brötchen per SMS bestellt, die Jonathan mit dem Fahrrad abholt.
Die Kinder gehen mit Wim an den Strand zum Badenund wir fahren einmal per Rad zum Kaufmann bzw. die Straße so lange weiter, bis sie zur Schotterpiste wird. Viel weiter als bis zum Kaufmann war ich vorher noch nie. Das Fahrrad macht’s möglich, wobei meine Batterie immer mal wieder abschaltet und dann muss ich ganz schön strampeln. War nicht richtig eingeklickt.



Wir statten der Røkeri wieder einen Besuch ab und teilen uns diesmal Fish und Chips. Wieder total lecker.

Hjördis und Joni wollen nochmal vom Steg aus baden und leihen dafür ein Fahrrad mit Kindersitz für 50 Dkr. aus.


Ich fahre mit, aber kriege meine Füße doch nicht ins kalte Nass, weil die Treppe ins Wasser ziemlich glitschig aussieht. Wim findet das Wasser hier auch ganz schön kalt und kommt wieder raus. Als er nochmal zu seinen Eltern ins Wasser will rutsch er prompt auf der Treppe aus, aber es ist grade nochmal gut gegangen.

Am späten Nachmittag bezieht es sich südlich über Fünen sehr dunkel, was auch angesagt war. Gewitter! Und plötzlich fängt es aber auch auf Tunø ordentlich an zu wehen. Nun ja, Windfinder zeigt das jetzt auf seiner Seite für Tunø auch an. War heute Mittag noch nicht so, und wer schaut schon ständig in den Wetterbericht, wenn Hafentag angesagt ist. Der Spuk geht aber schnell vorüber und danach kommt die Sonne wieder durch.

Wir wollen ja noch wieder zurück nach Hou, da die Junioren morgen früh wieder gen Hamburg starten müssen, da für Wim seine erste Geburtstagseinladung am Nachmittag ansteht.
Der Wind soll laut Vorhersage nachher auch noch auf nordwestliche Richtungen drehen.
Also essen wir entgegen der eigentlichen Planung noch auf Tunø Abendbrot. Es gibt Nudeln mit brauner und weißer Soße.

Weil die Hafengeldkontrolle ihren Rundgang macht und wir ja nicht bezahlt haben bzw. auch nicht mehr bezahlen wollen, legt Hartmut einen seiner berüchtigten Alarmstarts hin und wir verlassen fluchtartig den Hafen.

In Hou gibt es am gleichen Platz wie Donnerstag noch einen Absacker, aber wir gehen früh in die Kojen, denn morgen ist ja zeitigeres Aufstehen angesagt.

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