Hier war heute Nacht was los: gegen 1/2 4 legte sich „Ratokker“ so auf die Backe, dass auf der Pantry abgestellte Gläser unter großem Getöse Richtung Kartentisch fielen. Aber Glück gehabt, keine Scherben. Gleichzeitig hat es sintflutartig geschüttet. Ob wir wohl wach waren?
Immerhin haben wir vorher und auch nachher gut geschlafen.
Während der Nacht und im Laufe des Vormittags regnet es wiederholt. Und der Wind pustet zwischendurch auch immer ganz ordentlich – zeigen unsere Instrumente doch im Laufe des Tages noch Böen bis 15 m/s an. Aber die Sonne findet auch immer wieder ihren Weg durch die Wolken.
Während Elske nach dem Frühstück chilled arbeite ich ein wenig.
Man gewöhnt sich im Laufe eines Tages doch an so manches. Normalerweise sind 10m/s auch im Hafen schon ganz ordentlich. Da es aber den ganzen Tag mit bis zu 15m/s weht kommen einem am Abend 8 bis 10m/s richtig ruhig vor. Dabei haben wir den Vorteil, dass der Wind gedreht hat und nicht mehr von Backbord querab sondern ca. 20° bis 30° von Steuerbord.

Am Spätnachmittag wollen wir uns etwas bewegen und treffen dabei beim Hafenkiosk auf zwei Mitlieger und klönen mit Ihnen. Nach dem Abwarten eines kleinen Schauers laufen wir einmal über den Campingplatz am Hafen. Eine ganze Reihe von Wohnwagen mit großen Vorzelten. Scheinen alles Dauercamper zu sein – es ist nämlich niemand da.


An Bord gibt es als Nachmittagssnack heute mal zur Abwechselung Yoghurt.
Zum Abendessen tischt Elske Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpü auf.

Wenn uns das Wetter morgen nicht zum Weitersegeln animiert, wollen wir mit unseren Fahrrädern mit der Fähre mal nach Assens fahren.

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