Freitag, den 10. Juli 2026 Aarøsund -> Baagø

Nach einer kulturellen Einlage im Sanitärgebäude frühstücken wir in aller Ruhe und machen „Ratokker“ klar für die Ankunft von Siiri, Omid und Hadi. Segellast ausstauen, Segellasttür ausbauen und die Kojenbretter einbauen. Wir entscheiden uns mit Blick auf den Wetterbericht der nächsten Tage Fock und Gennaker ins Auto umzuladen. Elske staut auch wieder einen Teil unserer Kleidung aus, um Platz in den Schapps für die Sachen von den Dreien zu schaffen.

Dann verholen wir direkt beim Kran an die Pier, so dass das Umstauen ohne große Schlepperei von statten gehen kann.

Mittlerweile ist der Hafen recht leer geworden. Naja, für die Verhältnisse anderer frühaufstehender Segler sind wir ja auch sonst kein Maßstab.

Als das Hadi-Mobil ankommt laden wir ruck zuck aus und wieder ein.

Dann motoren wir oben um Aarø herum Richtung Baagø. Omid läßt seine Drohne um „Ratokker“ herumfliegen. Das Landemanöver wäre beinahe schief gegangen und die Drohne im Wasser gelandet. Sie fliegt nämlich gegen das Steuerbord Backstag und landet dann glücklicherweise an Deck.

Von weitem sieht der Hafen von Baagø voll aus, aber das täuscht ja eigentlich immer – so auch dieses Mal. Wir bekommen einen Platz an der Außenmole.

Unser erster Gang führt uns zu Marianne in ihrem Hafenkiosk. Dreimal Pommes, ein Hancock für Omid und mich, ein alkoholfreies Bier für Elske und Cola für Siiri.

Der Rest des Tages vergeht mit dem erfolgreichen Versuch Krebse zu fangen, zu chillen, an den Strand zu gehen und nochmals zu chillen.

Zum Abendbrot gibt es Frikadellen mit Erbsen und Bohnen sowie Pellkartoffeln.

Dazu das leckere dunkle Hankock mit immerhin 8,1%. Zum Nachtisch leckere Erdbeeren, die Elske in Aarøsund an einem Stand gekauft hat, mit Vanillesoße, deren Vorräte die Kinder wieder aufgefüllt haben, Milch und Sprühsahne.

Die Wärme hat allen Beteiligten doch zugesetzt und wir fallen alle todmüde in die Kojen.

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