Zunächst einmal nutzen wie die recht ordentliche Familiendusche. Einziger Nachteil: es gibt nur einen! Haken um etwas aufzuhängen. Wer konzipiert eigentlich solche Anlagen?
Anschließend gibt zum Frühstück wieder die leckeren Brötchen.

Elske macht dann noch einmal auf eine Einkaufstour zu Brugsen, Normal und den Fischhöker am Hafen derweil ich ein Webinar mit SAP zum Thema E-Rechnungen habe.

Dann geht es los Richtung Norden nach Hou, wohin heute Abend Hjördis mit Jonathan und Wim kommen werden. Wir wollen dann morgen früh gemeinsam nach Tunø.
Unterwegs begegnet uns zunächst „Emil Reiseschwein“, das Boot unseres Zahnarztes und Clubkollegen Steffax. Wenig später dann die „Frolleinwunder“ mit dem Co-Eigner Tobi und seiner Freundin an Bord.

Zweimal versuchen wir für einige Zeit zu segeln. Beide Male ist dieser Versuch aber nicht von langer Dauer. Am Ende des Törns haben wir sieben sm gesegelt und 10sm motort.
In Hou fahren wir als erstes zur Tankstelle. Hier kostet der Diesel nur 14,96Dkr – umgerechnet also ca. 1,92 EUR. In dieser Hafenecke steht die Luft und Elske plädiert dafür an eine Brücke vor dem Clubhaus zu verholen. Leider kann man auf dem Gelände nicht parken, aber es gibt zumindest Karren.


Ich baue aus den gestern gekauften Brettern in der Segellast für Wim eine Koje.

Die Fahrräder kommen über Nacht halt an Deck und damit hat Wim eine eigene Koje, so wie Hilleborg sie ganz früher auch mal hatte, bekommt. Mit ihm zu Dritt im Vorschiff war schon im letzten Jahr eine Herausforderung.
Zum Abendbrot gibt es kurzgebratenes Rindfleisch und einen Salat.

Nach dem Essen machen wir noch einen Weg um den Hafen. Beim Eis-Imbiss gönnen wir uns jeder ein dunkles Hancock-Fassbier.

Dabei haben wir eine total nette Unterhaltung mit einem alten dänischen Pärchen. Wir unterhalten uns mit einem Mix aus Dänisch, Englisch und Deutsch. Die Dame berichtet stolz, dass sie im August 75 wird, was wir ja toppen können. Als die alte Dame mitkriegt, dass wir QR-Codes auslesen können „rast“ die mit ihrem Rollator vorweg zu einem Eckhaus, dass ihre Nichte gerade gekauft hat und sie möchte offensichtlich wissen, was in der Annonce steht. Da ist aber leider nur noch der Vermerk „Solt“. Wir erfahren noch, dass sie in der Kirche auf Tunø Orgel gespielt hat. Was war das für eine schöne Begegnung.

Hjördis konnte natürlich doch nicht so früh los, aber als sie um hurz nach ½ 11 ankommen ist es ja noch fast hell und lau. Wir bringen 2 Ikea-Taschen und die Segellasttür ins Auto und Jonathan parkt das beim Fährterminal. Nach einem ausgiebigen Schnack und Snack gehen wir in die Koje. Wim ist total aufgeregt.

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