Dienstag, den 21. Juli 2026 Sønderborg –>Kiel

Logisch dass der Wind heute ziemlich weg ist – oder?

Nach dem Frühstück ist Aufklaren und Einstauen angesagt bevor wir dann in unserem letzten dänischen Hafen ablegen.

Zuerst können wir mit dem großen Schwarzen noch segeln, aber als der Wind immer wieder unter 5 m/s geht, bringt das für den Weg nach Kiel nicht mehr genug. Zwischenzeitlich kommt dann nochmal kurz etwas Wind durch, aber das ist immer nur von kurzer Dauer. Also Shell-Genua.

Abwechselnd machen wir ne Pause im Vorschiff und Höhe Stollern Grund hat man das Gefühl, wir sind heute ganz allein unterwegs. Kurz vor Bülk kommt dann tatsächlich Wind aber da lohnt das Auspacken der Segel dann auch nicht mehr.

In Schilksee kriegen wir Platz 412 am Steg beim Hafenmeister. Beim Hafenmeisterhaus geht die Windmessanlage nicht mehr. Das eine Instrument zeigt gar nichts mehr an und lässt sich auch durch diverses Knöpfedrücken nicht neu starten. Muss Hartmut sich morgen mal ansehen.

Wir buchen im El Mövenschiss einen Tisch für 19 Uhr und gucken einmal in die Läden. Die bieten rein gar nichts Aufregendes.

Das Abendessen, Tappasplatte,

Entré Cote

und Fischsupp

sind wie immer richtig lecker.

Als wir wieder an Bord gehen, bietet der Nachbar, der auch unsere Leinen angenommen hat, Chardonney oder Bier an und wir gehen auf nen netten Schnack in sein Cockpit. Roger hat früher viele Jahre für Sailaway geskippert und segelt jetzt mit eignem (reichlich verwarzten) Boot anscheinend mit zahlenden Gästen. Grade will er mit dem Agraringenieur Kai einmal um Fünen. Kai guckt sich nochmal „Ratokker“ von drinnen an und nach einem letzten Rum aus der Flasche gehen wir in die Kojen, nachdem wir wegen des für die Nacht und den Morgen angekündigten Regens schnell noch Büdchen gebaut haben.

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