So – heute soll es dann mal weiter gehen.
Ich kaufe uns zum Frühstück beim Imbiss erst einmal Brötchen. Dann heißt es in Ruhe frühstücken, aufklaren., Fahrräder verstauen und was sonst noch so alles anliegt, bevor man auf die weite Seereise nach Juelsminde gehen kann. Elske hat nochmal schnell die Bettwäsche gewaschen, die dann in Julsminde in Sonne und Wind trocknen kann.
Der Wind kommt heute natürlich erst einmal genau von vorn und wir motoren so weit, bis wir nach Juelsminde abfallen können und setzen dann die Segel. Es wird ein geruhsamer Trip und jetzt haben wir das Glück, dass der Wind ganz langsam südlicher dreht und wir ohne einen Kreuzschlag hoch am Wind nach Süden segeln.
Na ja, plötzlich ist das mit der Fortbewegung ratz fazz vorbei. Auf unserem Weg liegen nämlich zwei flache Stellen und Elske hat bei der Karteneinstellung das Flach nicht gesehen, weil „Ratokker“ genau die Stelle in der Karte verdeckt hat. Sie trifft das Flach es um wenige Meter. Es rumpelt 2x , aber schnell Maschine an und wir sind auch gleich wieder runter.
Direkt vorm Hafen bergen wir dann die Segel und machen zunächst an der Pier vor dem Fischladen fest. Hier weht aber überhaupt kein Lüftchen, da die Gebäude alles abdecken. Also verholen wir noch in den Yachthafen und liegen exakt auf dem gleichen Platz wie vor ein paar Tagen.
Zum Abendbrot gibt es aufgebratene Nudeln mit Gurkensalat.
Danach spazieren wir einmal in Richtung Strand, wo das Sonnenwendfeuer – heute wird in Dänemark nämlich Sankt Hans gefeiert – brennt

und eine Drei-Mann-Combo Musik macht. Die Schlangen am Bierstand laden allerdings nicht ein, uns da einzureihen. Gibt es dann später an Bord.
Wir genehmigen uns noch ein Eis, was allerdings nicht so begeistert.
Hatten wir schon besser und Elske ärgert sich über die Kalorienverschwendung, wenn man sich was gönnt was dann aber nicht richtig lecker ist.

Views: 11