Freitag, den 12. Juni 2026 Haderslev – Hafentag

Richtig Hohn, als ich um kurz vor 9 wach werde scheint die Sonne. Ich frequentiere erstmal ausgiebig die Dusche. Wie häufiger in Dänemark gibt es auch hier mehrere „Badezimmer“ mit Waschbecken, Dusche, Toilette und guten Ablagemöglichkeiten. Hier sind sie besonders geräumig und man läuft nicht Gefahr, dass alles hinterher nachgepütschert ist.

An Bord frühstücken wir ausgiebig und weil es widererwartend trocken ist, fahren wir noch zum Markt, um für morgen Fisch einzukaufen. Dabei lauschen wir den Klängen einer uniformierten kleinen Blaskapelle, die durch die Stadt marschiert – Anlass unbekannt.

Zurück an Bord setzt dann immer mal wieder der versprochene Regen ein und Hartmut arbeitet, während ich faulenze. Die Wetterbedingungen scheinen nicht nur uns zu einem Verkriechen zu animieren, denn der Haderslever Hafen füllt sich so langsam.

Das Wetter macht wirklich müde und sogar Hartmut verzieht sich für eine Zeit ins gemütliche Vorschiff.

Zum Abendbrot gibt es Frikadellen mit Pellkartoffeln und Blumenkohl.

Zum erfolgreichen Abschluss des Tages dann einen Rum und die in Assens gekauften Flasche Hancock.

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