Donnerstag, den 4. Juni 2026 Marstal – Hafentag

Für heute ist ordentlich Wind aus Südwest angesagt. Und der Wetterbericht behält auch Recht. Da wir am südlichsten Steg liegen und auf der Luvseite des Steges keine Boote – insgesamt ist doch noch seeehr leer im Hafen – ruckelt und schüttelt sich “Ratokker“ in den Leinen. Dabei haben wir doch für vorne Festmacher mit Ruckdämpfern. Naja, nächstes Mal dran denken.

Die „Ulyssa“ liegt in Ærøskøbing und die Besatzung kommt mit dem kostenlosen Bus nach Marstal zum Einkauf, weil dort der netto umgebaut wird und es nicht so recht was zum Einkaufen gibt.

Ich hole unsere Fahrräder aus und wir fahren in die Town, wo wir Brigitte und Werner in der Einkaufsstraße treffen.

Bei dem Eisenhöker mit seinem schier unendlichen Sortiment kaufen wir ein paar Kleinigkeiten, die uns an Bord noch fehlen. Brugsen statten wir auch einen Besuch zwecks Ideenfindung ab. Dann geht es gemeinsam zu „Fru Berg“ am Hafen. Waren wir noch nie, aber Biene und Lasse haben davon geschwärmt. Da wir ja erst vor kurzem gefrühstückt haben, verzichten wir auf feste Nahrung und gönnen uns jeder nur ein Mittagsbier. Die Fischplatte (Stjerneskud) der Ulyssa-Crew sieht aber sehr gut aus.

Dann wieder zum Einkauf zu Brugsen und zurück an Bord.

Nachmittags behält Petrus dann erneut Recht. Gewitter mit heftigem Regen und Wind. In Hamburg hat es heute sogar gehagelt.

Zum Abendbrot gibt es auf „Ratokker“ Kalbsleber mit Kartoffelmus und Apfelmus. Erstaunlich, dass Kalbsleber in Dänemark gar nicht teuer ist.

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