Sonntag, den 11. Juli 2026 Baagø -> Aarøsund

Für heute hatten wir bei Marianne Brötchen bestellt. Nach dem Frühstück wollen wir nach Aarø verholen und kriegen dort fast den Platz, an dem wir im letzten Jahr mit Hjördis und Joni gelegen haben. Die Brauerei schließt heute kundenunfreundlich schon um 15 Uhr (???), so dass sich ein Bier von Aarø Brygg vor unserem Mittagessen bei Aarø Vingard nicht mehr anbietet.

Hadi möchte trotz der Wärme seine langen Leggings uns das Langarmshirt anbehalten und kämpft erfolgreich gegen Shorts und ein kurzärmliges T-Shirt, dabei ist ihm viel zu warm. Gut, dass er sein Laufrad dabeihat, denn damit paddelt er fröhlich unserem Ziel entgegen.

Erstmal statten wir den Spielwäldchen mit den Tippi’s aus Ästen ein Besuch ab und balancieren über die langen Balken.

Bei Vingard entscheiden wir uns für einen Platz auf der Terrasse und dann kommt unser Schock des Tages. Die ältere Dame, die uns bedient erklärt uns, sie hätten heute so viele Essen gehabt, dass sie praktisch nichts mehr vorrätig hätten und die Küche deshalb schon geschlossen sei. Wir könnten aber gerne noch Getränke bestellen. Ich kläre sie darüber auf, dass wir ja einen Tisch zum Essen gebucht haben und uns ihre junge Kollegin aus diesem Grund bereits die Menükarten ausgehändigt hätte. Konsterniert geht sie nach drinnen und die junge Kollegin erscheint, um dann doch unsere Bestellung aufzunehmen mit dem Hinweis, dass es etwas dauern könne.

Das erweist sich dann auch als richtig. Unser Essen ist wieder sehr lecker, allerdings hatten Siiri und Omid sich mehr davon versprochen und waren etwas enttäuscht.

Für Hadi gab es gar nicht so recht was und die für ihn bestellten Nachos haben wir dann aufgenascht. Schade, dass sich unsere tolle Erfahrung vom letzten Jahr so gar nicht wiederholen konnte. Hartmut hat ob dieser ganzen Arie auch kein Trinkgeld gegeben!

Zurück am Hafen machen sich die jungen Leute auf an den Strand Richtung Leuchtturm. Als ich ihnen mit Monty folge nehme ich den Weg am Wasser und muss über ne Steinmole balancieren. Das wäre beinah schief gegangen.

Die Youngster haben nach dem nachmittäglichen Disaster noch Platz im linken hohlen Backenzahn und bestellen am Hafenkiosk noch einen Feierabendsnack. Wie war das mit dem Warten? Auch hier hieß es, dass es etwas dauern würde. Scheint heute unser Schicksal zu sein. Das kann man wohl laut sagen, denn erst nach über 1 Stunde brummt das Piepding, das verkündet, dass das Essen am Tresen abholbereit ist.

Nach ‘nem kleinen Absacker verschwinden wir in den Kojen.

Views: 7