Dienstag, den 7. Juli 2026 Juelsminde – Hafentag

Wie von Petrus versprochen bläst es aus allen Knopflöchern.

Vor dem Frühstück mache ich mich einmal um den Hafen herum auf zum Bäcker um die leckeren Brötchen zu erstehen.

Nach der nur die manchmal recht heftigen Schiffsbewegungen beeinträchtigten gemütlichen Nahrungsaufnahme mache ich mich über meinen PC und Elske über die nächste Ladung Wäsche her, diesmal im Herren-WC, was ein Däne auch erstmal beanstandet. Die nächsten Male begleite ich sie dann jeweils, damit es keine Missverständnisse gibt.

Ansonsten verläuft der Tag für uns recht unspektakulär, was man von den Schiffen nicht sagen kann, die im Schwell der Hafeneinfahrt und im „neuen“ Yachthafen liegen.

Am frühen Abend mache ich einen Gang um den Hafen und treffe auf die Crew der „Amanda“, die ebenfalls in Wedel wohnen und ihren Sommerliegeplatz in Laboe haben. Sie waren mit unserem alten Freund Herbert befreundet, der vor einigen Jahren als Einhandsegler im Kleinen Belt über Bord gegangen ist. Wir trinken bei uns an Bord einen White Port mit Tonic und klönen eine Runde. Auch sie haben bislang auf ihrer Tour keine Bekannten getroffen.

Elske hatte inzwischen die angetrockneten Handtücher zum Finish an die Seereling gehängt und ihr Laken aufgehängt. Vorher hatte sie sich das wegen des Windes nicht getraut und gleichzeitig angefangen zu kochen. Das wurde dann erstmal unterbrochen und musste dann auf später warten, aber wir haben ja auch erst am späten Nachmittag gesnackt.

Unsere Wäsche ist inzwischen noch überhaupt nicht getrocknet und zieht deshalb in den Trockner in der Damentoilette um.

Zum Abendbrot gibt es dann um kurz vor ½ 10 Kassler mit Blumenkohl und Pellkartoffeln.

Bis wir dann alles an Bord ist, haben wir es nach 23 Uhr. Elske ist richtig platt und will nur noch einen großen Rum bevor sie in die Koje kippt.

Und das war der Wind heute

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